Statistiken, Studien und Berichte


Frühkindliche Entwicklung ◊ Schule ◊ Berufsausbildung

INHALT 

Buchtipp - Weltreligionen Kindern erklärt

(1) Bevölkerung mit Migrationshintergrund – Ergebnisse des Mikrozensus 2013

(2) Unter Einwanderungsländern - Deutschland im internationalen Vergleich

(3) Jahresgutachten 2014 - Deutschlands Wandel zum modernen Einwanderungsland

(4) Willkommenskultur in Deutschland - Entwicklungen und Herausforderungen

(5) ReformKompass Migration

(6) Berufsausbildung junger Menschen mit Migrationshintergrund

(7) Heinrich Heine Universität Düsseldorf - Studie "Bildung, Milieu & Migration"

(8) Schulbuchstudie Migration und Integration

(9) Eltern als Bildungspartner: Wie Beteiligung an Grundschulen gelingen kann

(10) Migranten machen Schule

(11) Kitas als Brückenbauer - Interkulturelle Elternbildung in der Einwanderungsgesellschaft


Buchtipp - Die Weltreligionen Kindern erklärt

Zur Bestellseite Random House - Bertelsmanngruppe
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Ein hochinteressantes Buch - nicht nur für Kinder, zum besseren Verständnis der humanistisch, christlich und jüdischen Lebensart wie -kultur bzw. der Achtung aller Religionen und Glaubensfreiheit in Deutschland!

 

Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus – Monika und Udo Tworuschka erklären in einfacher und kindgerechter Sprache die großen Religionen. Hier erfahren und lernen Kinder vieles über religiöse Glaubensinhalte, Religionsstifter, heilige Bücher, heilige Stätten und welche wichtigen Feste und Bräuche es in den verschiedenen Religionen gibt. Der Vorläuferband wurde 2002 mit dem italienischen Friedenspreis »Premio Satyagraha« ausgezeichnet, beide Autoren sind Islam- bzw. Religionswissenschaftler.

 

Ab 8 Jahren

- Gebundenes Buch, Pappband, 240 Seiten, 17,0 x 22,0 cm

- durchgehend vierfarbig illustriert

- mit 5 Wimmelbildern und zahlreichen Illustrationen von Guido Wandrey sowie vielen

  Farbfotos; Verlag: Gütersloher Verlagshaus; Erscheinungstermin: 2. September 2013

- ISBN: 978-3-579-06604-2  Preis: € 19,99 


Statistiken


(1) Bevölkerung mit Migrationshintergrund – Ergebnisse des Mikrozensus 2013

Migrozensus 2014 - Migration, Integration
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Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2015

2014 betrug die Zahl der Personen mit Migrationshintergrund im engeren Sinn in Deutschland 16,4 Mio. – 473.000 Personen mehr als 2013. Im gleichen Zeitraum ist die Bevölkerung insgesamt um 286.000 Personen gestiegen (von 80,611 auf 80,897 Mio.). Der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund im engeren Sinne ist in der Folge von 19,7% auf 20,3% leicht angestiegen. […]

 

Europa ist für die Migration in Deutschland quantitativ besonders bedeutsam: es stellt 69,1% der 10,9 Mio. ausländischen oder eingebürgerten Zuwanderer, 36,9% von ihnen kommen aus den 28 Mitgliedsländern der Europäischen Union. 

 

Die meisten Personen mit Migrationshintergrund stammen aus der Türkei (17,4%), gefolgt von Polen (9,9%), der Russischen Föderation (7,3%) und Italien (4,7%). Kasachstan ist mit 5,6% das einzige wichtige nicht-europäische Herkunftsland. Mit 1,4 Mio. kommen die meisten (Spät-)Aussiedler aus den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion – vor allem aus Kasachstan (568.000) und der Russischen Föderation (555.000); daneben sind Polen (570.000) und Rumänien (209.000) wichtige Herkunftsländer. ...

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(2) Unter Einwanderungsländern: Deutschland im internationalen Vergleich Jahresgutachten 2015

PDF-Download - Unter Einwanderungsländern - Deutschland im internationalen Vergleich Jahresgutachten 2015
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April 2015 - Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) GmbH

Im internationalen Vergleich reiht sich Deutschland in die Riege fortschrittlicher Einwanderungsländer ein – SVR mahnt migrationspolitisches Gesamtkonzept an, das Deutschland auch strategisch als Einwanderungsland positioniert.

 

Das sechste SVR-Jahresgutachten zieht einen internationalen Vergleich zwischen der Migrations- und Integrationspolitik Deutschlands und ausgewählten EU-Staaten sowie klassischen Einwanderungsländern wie Kanada und den USA. Deutschland schneidet besser ab als der aktuelle öffentliche Diskurs erwarten lässt.

 

In seinen Handlungsempfehlungen schlägt der SVR vor, ein neues Verfahren für die EU-Flüchtlingspolitik zu prüfen: Flüchtlinge sollen nach der Anerkennung ihres Asylantrags in ein EU-Land ihrer Wahl weiterwandern können, insbesondere zum Zweck der Arbeitsuche; ... 

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(3) Deutschlands Wandel zum modernen Einwanderungsland - Jahresgutachten 2014 mit Integrationsbarometer

PDF-Download - Deutschlands Wandel zum modernen Einwanderungsland - Jahresgutachten 2014 mit Integrationsbarometer
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April 2014 - Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) GmbH

Das Gutachten untersucht Deutschlands Wandel zum modernen Einwanderungsland in den vergangenen fünf Jahren und benennt den zum Teil noch erheblichen Handlungsbedarf.

 

Während die Bilanz in der Integrationspolitik gemischt ausfällt und vor allem im Bildungsbereich noch viel zu tun bleibt, um die Teilhabechancen aller hier Lebenden anzugleichen, ist bei der Arbeitsmigrationspolitik eine weitgehende Liberalisierung der Zuzugsmöglichkeiten für Fachkräfte erreicht worden.

 

Dennoch fehlt nach wie vor eine zuwanderungspolitische Gesamtstrategie. Für die Weiterentwicklung der Integrations- und Migrationspolitik gibt der SVR eine Vielzahl von Handlungsempfehlungen.

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(4) Willkommenskultur in Deutschland: Entwicklungen und Herausforderungen

PDF-Dowload - Willkommenskultur in Deutschland - Entwicklungen und Herausforderungen
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BERTELSMANN STIFTUNG 

(HRSG.) 1. Auflage 2015 (PDF)

Willkommenskultur in Deutschland: Entwicklungen und Herausforderungen Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage in Deutschland (TNS Emnid)

 

Wie steht es um die Willkommenskultur in Deutschland? Die vorliegende Untersuchung fokussiert auf die Einstellungen in der Bevölkerung. Sie basiert auf der Wiederholung einer repräsentativen Umfrage von November 2012. So werden Vergleiche möglich. Die Befunde sprechen für die These, dass die Einwanderungsgesellschaft in Deutschland "reifer" geworden ist.

 

Ansprechpartner

Franco Zotta - Project Manager

Programm Integration und Bildung

 

06. März 2015 süddeutsche.de - Neue Studie über Migration der Bertelsmann-Stiftung

Gütersloh (dpa) - Deutschland empfängt Zuwanderer nach einer Umfrage inzwischen offener als früher. Entsprechend äußerten sich in einer Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung sowohl deutschstämmige Befragte als auch solche mit ausländischen Wurzeln.

 

Nach den am Freitag veröffentlichten Zahlen sind sechs von zehn befragten Deutschen der Ansicht, dass Einwanderer vor Ort freundlich empfangen werden. 2012 war nur jeder Zweite dieser Ansicht. Auch Menschen mit Migrationshintergrund sehen Deutschland auf einem guten Weg. 68 Prozent fühlen sich bei staatlichen Stellen willkommen. Vor drei Jahren waren es nur 57 Prozent.

 

Große Fortschritte sieht die Studie zudem beim Willen zur Integration und bei der Anerkennung der Bemühungen. Fast alle Befragten - 97 Prozent - bescheinigten Einwanderern, dass sie sich um ein gutes Zusammenleben bemühen. 2012 waren es noch 88 Prozent. 80 Prozent wünschen sich, dass Einwanderer mehr von der eigenen Kultur vermitteln. Auch hier lag der Wert vor drei Jahren mit 69 Prozent deutlich niedriger.

 

Allerdings belegt auch diese Studie eine größere Skepsis in Ostdeutschland als im Westen. "Die unterschiedlichen Teilnehmerzahlen bei zuwanderungskritischen Demonstrationen sind sichtbarer Ausdruck gegenläufiger gesellschaftlicher Tiefenströmungen in Ost und West", sagt dazu Jörg Dräger vom Vorstand der Bertelsmann-Stiftung.

 

Fast jeder zweite Befragte in den neuen Bundesländern glaubt, dass Einwanderer in der Bevölkerung nicht willkommen sind. In Westdeutschland glaubt das nur ein Drittel. Auf welchen Gebieten könnte es Probleme geben? Auch hier haben die Menschen in Ost und West unterschiedliche Ansichten: Von Konfliktpotenzial sprachen 73 Prozent im Osten und 61 Prozent im Westen, auch die Belastung für den Sozialstaat (69 zu 63) und mögliche Schulprobleme (64 zu 61) werden unterschiedlich gesehen.

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(5) ReformKompass Migration

Direktlink zu ReformKompass Migration
Link zu ReformKompass Migration

BERTELSMANN STIFTUNG 

(HRSG.) 1. Auflage 2014 (PDF)

ReformKompass Migration

Einwanderungssteuerung, Willkommenskultur und Beteiligung

 

Migrationspolitik ist ein anspruchsvolles Thema im politischen Geschäft. Seit mehr als drei Jahrzehnten ist dies ein Politikfeld, in dem Fortschritte erkennbar sind, kohärente Reformen aber ausblieben. Der Reformkompass Migration skizziert die entsprechenden Handlungsfelder einer umfassenden Migrationsreform.


Studien - Migration und Berufsausbildung


(6) Berufsausbildung junger Menschen mit Migrationshintergrund

Berufsausbildung junger Menschen mit Migrationshintergrund

Link zu Berufsausbildung junger Menschen mit Migrationshintergrund
Link zu Berufsausbildung ...

Eine repräsentative Befragung von Betrieben

Jugendlichen mit Migrationshintergrund gelingt der direkte Übergang in eine duale Ausbildung deutlich seltener als ihren Altersgenossen ohne Migrationshintergrund. Diese Ungleichheit im Zugang zu dualer Ausbildung ist nur zum Teil einem schlechteren schulischen Abschneiden zuzuschreiben. Auch bei gleichen Leistungen sind die Aussichten von Jugendlichen mit Migrationshintergrund auf einen Ausbildungsplatz erheblich geringer.

 

Um die Gründe für Barrieren im Zugang zu dualer Ausbildung für Jugendliche mit Migrationshintergrund identifizieren und Jugendliche wie Betriebe gezielt unterstützen zu können, hat die Bertelsmann Stiftung über 1.000 ausbildungsberechtigte Betriebe nach ihren Erfahrungen und Einschätzungen zur Ausbildung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund befragt. ...


Studien - Migration und Schulbildung


(7) Heinrich Heine Universität Düsseldorf - Studie "Bildung, Milieu & Migration"

PDF-Download - Heinrich Heine Universität Düsseldorf - Studie "Bildung, Milieu & Migration"
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Eine Studie über die Bildungserfahrungen und Bildungsziele von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland Ergebnisse des Forschungsprojekts „Bildung, Milieu & Migration“ der Abteilung für Bildungsforschung und Bildungsmanagement an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Gefördert von der Stiftung Mercator und der Vodafone Stiftung Deutschland.

Forschungsprojekt "Bildung, Milieu & Migration"

Der Projektbericht zur Studie "Bildung, Milieu & Migration" wurde am 24.3.2015 in der Bundespressekonferenz in Berlin vorgestellt. 

 

► PDF-Downlod Pressemitteilung 24.03.2015

► Presseartikel zur Studie - Zeit Online - 24.03.2015 

 

Kurzes Statement von Prof. Dr. Heiner Barz zur Studie "Bildung, Milieu & Migration" ...

und über Erfahrungen von Menschen mit Migrationshintergrund, mit einer Analyse des deutschen Bildungssystems und der Identifikation von Faktoren für erfolgreiche Bildungsverläufe.

Die Vielzahl unterschiedlicher Migrantenkulturen und -lebenswelten legte es nahe, auch für den Bildungsbereich eine differenziertere Sicht auf "Menschen mit Migrationshintergrund" zu erarbeiten.

Als gesellschaftstheoretisches Modell boten die Sinus-Milieus für die Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte eine geeignete Interpretationsfolie. Jenseits grober Verallgemeinerungen, aber auch jenseits des Blicks auf Einzelschicksale wollte das Projekt die milieugeprägten Erlebnisweisen und Bewertungsmuster von Bildungserfahrungen rekonstruieren.

 

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(8) Schulbuchstudie Migration und Integration

Wie stellen Deutschlands Schulbücher „Migration und Integration“ dar?

PDF-Download - Schulbuchstudie Migration und Integration
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17. März 2015 - Bundesregierung - Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Aydan Özoğuz, hat eine Studie zur Darstellung von Migration und Integration in aktuellen Schulbüchern durchführen lassen.

Anlässlich der Vorstellung der Ergebnisse erklärt sie:

„Die Themen Migration und Integration gehören in Deutschlands Schulbücher: Aber Klischees oder gar diskriminierende Darstellungen haben in Schulbüchern nichts zu suchen.

 

Ein ermutigendes Ergebnis der Studie ist, dass in den Sozialkundebüchern Deutschland explizit als ein Einwanderungsland, in dem Menschen unterschiedlichster Herkunft ihre Heimat haben, beschrieben wird. Allerdings stellen einige Schulbücher Migration vor allem als Problem dar, die Vielfalt unseres Landes wird nicht als Normalität beschrieben. Das Thema Integration wird zwar als notwendig für den sozialen Zusammenhalt gesehen. Was genau darunter zu verstehen ist, bleibt aber unkonkret. 

Dabei spiegeln die Klassenzimmer diese gesellschaftliche Vielfalt längst wider: 

 

Heute hat jeder dritte Schüler unter 15 Jahren einen Migrationshintergrund. Sehr viele von ihnen, mehr als 80%, sind Deutsche. Diese Lebensrealität muss sich dann auch angemessen im Unterricht, in den Lehrplänen und in den Schulbüchern wiederfinden. Schulbücher vermitteln nicht nur Fachwissen, sondern auch Werte und Normen. Sie thematisieren Aspekte wie Anerkennung und Teilhabe und können zu einem reflektierten und positiven Umgang mit Vielfalt beitragen.

 

Die Studie, mit der ich das Georg-Eckert-Institut (GEI) in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Bildungsintegration an der Stiftung Universität Hildesheim beauftragt habe, beleuchtet, ob und wie Schulbücher Integration, Migration und die damit einhergehende gesellschaftliche Vielfalt widerspiegeln. Ich empfehle, dass nicht nur die Schulbuchverlage, sondern auch die Lehrerinnen und Lehrer und Bildungsverwaltungen der Länder die Schulbuchstudie „Migration und Integration“ als Anregung nutzen.“

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(9) Eltern als Bildungspartner: Wie Beteiligung an Grundschulen gelingen kann

Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Migration und Integration - Die Studie entstand in Kooperation mit der Vodafone Stiftung Deutschland

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Die Autoren

Dr. Mohini Lokhande Senior Fellow der Vodafone Stiftung Deutschland beim SVR-Forschungsbereich Maike Hoeft Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Schulentwicklungsforschung, TU Dortmund Dr. Heike Wendt Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Schulentwicklungsforschung, TU Dortmund

 

Das Fundament für Bildungserfolg und gesellschaftliche Partizipation wird in der Familie gelegt. Eltern tragen maßgeblich zur Persönlichkeitsentwicklung ihres Kindes bei und unterstützen dessen Bildungskarriere durch häusliche Förderung, Vermittlung bildungsrelevanter Werte und Bildungsentscheidungen.

 

Gerade zugewanderte Eltern, die das deutsche Bildungssystem nicht kennen, stehen hier aber vor großen Herausforderungen und bedürfen aktiver Unterstützung. Besonders wichtig dafür ist eine Beteiligung von Eltern in der Schule, z. B. in Form von Informationsvermittlung oder Beratung zum häuslichen Lernen. ...

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(10) Migranten machen Schule

Filmprojekt der Hochschule der Medien Stuttgart - 14.04.2011

Vielfalt im Klassenzimmer ist in Stuttgart längst selbstverständlich, hier stammen mehr als ein Drittel der Schüler/innen aus Zuwandererfamilien. Vielfalt - auch im Lehrerzimmer - zu verwirklichen, ist das Ziel des Projekts "Migranten machen Schule", das die Stabsabteilung für Integrationspolitik der Landeshauptstadt Stuttgart 2007 ins Leben gerufen hat. Partner sind u.a. das Kultusministerium, Wissenschaftsministerium, Regierungspräsidium, Staatliches Schulamt, Internationaler Ausschuss sowie Universitäten und Pädagogische Hochschulen. Die Kampagne wurde 2011 vom Land Baden-Württemberg übernommen. Weitere Informationen finden Sie unter Stuttgart – Migranten machen Schule


Studie - Migration und Frühkindliche Entwicklung


(11) Kitas als Brückenbauer - Interkulturelle Elternbildung in der Einwanderungsgesellschaft

Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Migration und Integration - Die Studie entstand in Kooperation mit der Vodafone Stiftung Deutschland

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Die Autorin

Dr. Mohini Lokhande Senior Fellow der Vodafone Stiftung Deutschland beim SVR-Forschungsbereich

 

Die Aufgaben von Kindertagesstätten gehen heute weit über die pädagogische Förderung der Kinder hinaus. Angebote der Elternbildung und -beratung, beispielsweise Elternabende oder Sprechstunden von Beratungsstellen in der Einrichtung, sollen Familien ganzheitlich unterstützen. Sie sollen aufklären, informieren, die Bildungsund Erziehungsressourcen der Eltern mobilisieren, um bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt im Leben des Kindes positiv auf dessen Bildungsverlauf zu wirken.

 

Doch die Bildungs- und Beratungsangebote an Kindertageseinrichtungen in Deutschland sind vielerorts noch nicht auf die kulturelle Vielfalt der Familien eingestellt. Trotz großen Interesses werden Zuwandererfamilien durch die bestehenden Angebote häufig nicht erreicht. ...