Nijinski Arts Internacional e.V.


Youtube-Kanal SpeakOut-commUnity talks!
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Ankündigung 2. Fachtag am 18.10.2018 in Kooperation mit Alex-Berlin

Berlin - Solidarity-City?!

Die Veranstaltung ist offen für Publikum. Ab 16:30 Uhr ist Einlass ins Studio.

 

Die massenhafte Zuwanderung von Geflüchteten im Sommer 2015 löste bei unzähligen Frauen und Männern das Bedürfnis aus, die ankommenden Menschen ehrenamtlich zu unterstützen. Viele Menschen halfen in ihren Städten und Landkreisen und viele brachen sogar auf, um an den Ankunftsorten an den Grenzen Europas bei der Erstversorgung der Geflüchteten zu helfen. In Berlin entstand drei Jahre zuvor schon, als das Thema noch weniger Öffentlichkeit erhielt, im Umfeld des Geflüchteten-Camps am Oranienplatz in Kreuzberg bereits eine nachbarschaftliche Bewegung zur Unterstützung der Geflüchteten. Durch die digitale Kommunikation wurde die sogenannte „O-Platzbewegung“ zu einem weltweiten Vorbild für Solidarität zwischen Geflüchteten und Aktivist*innen. Zeitgleich entwickelten ähnlich aufgestellte Netzwerke in anderen europäischen Städten ebenfalls selbstorganisierte Projekte, um die Rechte von Geflüchteten zu stärken. Im Zuge dieser Entwicklungen entstand das Konzept „Solidarity-City“.

 

Aber in ganz Europa erstarkte seither auch die national gesinnte Pegida-Bewegung und das politische Klima schlug um. Die AFD zog mit der Bundetagswahl im September 2017 als stärkste Oppositionspartei ins Parlament ein und die politisch favorisierte Willkommenskultur war schnell vorbei.

 

Bei der SpeakOut-CommUNITY talks!- Podiumsdiskussion, die am 18.10.2018 im Alex-Berlin Studio aufgezeichnet wird, stellen sich Vertreter*innen von sozialen Bewegungen den Fragen nach dem Stellenwert der Solidarität in Berlin im Herbst 2018. Welche Bewegungen mobilisieren die Solidarität als ein gesellschaftliches Prinzip zur Lösung globaler Konflikte? Wo stehen diese Bewegungen heute? Welchen Zulauf haben sie? Welche Impulse stoßen sie an? Und welche Wirkungen erzielen sie?

 

Einlass: 16:30

Beginn der Aufzeichnung: 17:00


Ankündigung Fachtag am 19.06.2018 in Kooperation mit Alex-Berlin

Kunst & Politik - Wie global ist Berlin?

Seit dem Fall der Mauer erfreut sich die Metropole Berlin weltweiter Beliebtheit. Museen, Denkmäler, Erinnerungsorte, Sehenswürdigkeiten, eine trendsetzende Kulturszene und die bunte Partyvielfalt ziehen Besucher*innen aus aller Welt an. Auch die Bevölkerung der durch Zuwanderung stark geprägten Stadt kreiert das Flair der deutschen Hauptstadt. Seit 2017 unterhält der Berliner Senat ein Projektbüro für Diversitätsentwicklung. Doch welche Veränderungen im Berliner Kulturbereich befinden sich tatsächlich im Umbruch? Wie steht es um die Chancen von Künstler*innen mit Flucht-, bzw. spezifischem Migrationshintergrund im offiziellen Kulturbetrieb im Vergleich zu den Karrierechancen der Künstler*innen aus den westlichen Ländern? 

 

Bei diesem Fachtag sollen durch verschiedene Barcamps aktuelle Medienprojekte aus der SpeakOut-commUnity dem Publikum näher gebracht werden. Ein Filmemacher, eine Autorin und ein Aktivist verfolgen diverse Filmprojekte. In einem Film geht es um den Umgang mit der Kolonialgeschichte,  der andere verarbeitet die Beschneidung von Frauen, der dritte ist ein Projekt, das an der Grenze zu Kurdistan geplant ist. Die Filmemacher*innen teilen ihre Erfahrungen während des Schaffensprozesses mit den Barcampteilnehmer*innen. 

Das Publikum erhält dabei auch Einblick in die persönlichen Gründe zur Flucht aus Kamerun, Kenia und Kurdistan.  

 

Mit herausragenden Gästen aus der Politik und dem Kulturbetrieb gehen wir in der anschließenden Podiumsdiskussion der Frage nach, wie global Berlin wirklich ist? Für wen gilt das Diversitäts-Konzept in der Praxis? Wird die Chancengleichheit auch im offiziellen Kulturbetrieb Berlins umgesetzt? Werden die unterrepräsentierten Sichtweisen gestärkt? Und wie?

 

Die Podiumsdiskussion wird live ausgestrahlt.

Moderation: Samee Ullah

 

 

Beginn der Barcamps: 15:00

Beginn der Podiumsdiskussion: 17:30 (Platz nehmen des Publikums 17:15)

Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

 

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen.


Verein zur Förderung des internationalen Austauschs von Kunst, Kultur und Bildung

Der Verein Nijinski Arts Internacional e.V. wurde im Jahr 1992 in Rio de Janeiro (Brasilien) gegründet und führt - seit dem Umzug der Vereinsgründer 2000 nach Deutschland, seine interkulturelle Arbeit überwiegend in Berlin und im Land Brandenburg fort. Völkerverständigung, interkultureller Dialog und die nachhaltige Integration von Zuwanderern durch Kunst, Kultur und Bildung, sind dabei die vorrangigen Themen des gemeinnützigen Vereins.

 

Migrants Association

Organigramm Nijinski Arts Internacional - Verein zur Förderung des internationalen Austauschs von Kunst, Kultur und Bildung e. V.

Migrants Association ist ein Projekt von Nijinski Arts Internacional und ist die Online-Plattform zur Vernetzung, auf der die Gemeinschaftsprojekte mit Vereinen, Initiativen, Unternehmen, Kulturschaffenden, Pädagogen und Kirchenvertretern, präsentiert werden. 

Migrants Association ist ein Bündnis von Kulturschaffenden, Pädagogen, Unternehmen, Kirchenvertretern, Vereinen und Nachbarschaftsinitiativen in Berlin-Brandenburg, die gemeinsam Integration mittels kulturpolitischer Projekte gestalten.

Nijinski Arts Internacional

Nijinski Arts Internacional e.V. (NAI) ist eine Vereinigung von Kulturschaffenden und Pädagogen*innen, die den interkulturellen Dialog in Berlin-Brandenburg fördern. 

commUNITY Carnival

Wir sind ein Bündnis von Kulturschaffenden, Juristen*innen, Geflüchteten, Kirchenvertretern, vielen Vereinen, Nachbarschaftsinitiativen, Einzelpersonen und weiteren Gruppen.


Schluss mit Hass

Wir sind ein zivilgesellschaftliches Bündnis für mehr Menschlichkeit und Aufklärung mittels Ausstellungen, Buchlesungen, Workshops und interkulturellen Filmprojekten.

REMconnect Projects

REMconnect Projects ermöglicht es Geflüchteten ihre Stimmen und Geschichten in die Medien zu bringen. REMconnect TV produziert dazu Beiträge, die  als Livestream ausgestrahlt werden.


Initiatoren

Initiatoren von Migrants Association

Die Initiatoren und Gründer des Netzwerkes für Migranten in Berlin und Brandenburg stellen sich vor.

Projekte

Gemeinschaftsprojekte in Berlin-Brandenburg

Hier finden Sie aktuelle Gemeinschaftsprojekte bzw. Impressionen von gemeinsamen Events.

Spenden

Donate - Spenden, auch Kunst, Bildung und Kultur brauchen finanzielle Unterstützung.

Nijinski Arts Internacional e.V.

Deutsche Bank PGK Berlin

DE36100700240625610100

DEUTDEDBBER


Gender Mainstreaming - Gleichstellung von Mann & Frau

NijinskiArts Internacional e.V. legengroßen Wert auf die Gleichberechtigung und Gleichstellung von Mann und Frau. Gender-Mainstreaming

Im Sinne der einfacheren Lesbarkeit sind bei Begriffen wie z. B.: Asylbewerber, Flüchtlinge, Migranten etc.., gleichermaßen männliche wie weibliche Personen gemeint - eine Herabsetzung von weiblichen Persönlichkeiten ist ausdrücklich nicht beabsichtigt. 


Katharina La Henges

Koordinatorin Medienkompetenzförderung
Schlesische Str. 6
10997 Berlin

+49 (0) 162 - 94 91 029

Nijinski.Arts@gmx.de