Free Kashmir



REM-connect-TV - Der Kashmir-Konflikt

Kashmir - Pakistan - Indien

Human Rights Violations in Kashmir

Sprache: Englisch mit Untertitel in Deutsch  ||  Livestream 29.10. und 05.11.2016 auf Alex-Berlin-TV

2009 – The Economist: Videographic: India, Pakistan and Kashmir

PDF-Download REM-TV Free Kashmir (EN)
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29.09.2016 - Impressionen TV-Produktion Free Kashmir

Moderatorin Leona Hommeyer
Moderatorin Leona Hommeyer

Durch die Sendung führt Leo aus den USA, ihre Gäste sind:

 

► Mrs. Drs Marian Lucas
    Conflictresolution & Peacebuilding Kashmir, Somalia, Bosnia
► Ali Raza Syed
    Chairman - Kashmir Council
► Dr. Manzoor Nowshari
    Kinderwunschzentrum Potsdam 

 

Über die Sendung

Als 1947 die Unabhängigkeit Indiens von der britischen Kolonialherrschaft erfolgte, brach im Tal von Kaschmir im Bundesstaat Jammu und Kaschmir, ein Gebietskonflikt mit zahllosen getöteten Zivilisten aus, der in westeuropäischen Medien und der Weltöffentlichkeit bis heuer nur sehr wenig Beachtung findet.

 

Einige dramatische Daten dieses Konfliktes:

  • über 100.000 getötete Zivilisten, 
  • über 10.000 vergewaltigte Frauen, 
  • über 25.000 verwitwete Frauen 
  • über 110.000 Kinder wurden zu Waisen und 
  • über 125.000 Häuser und Geschäfte wurden zerstört! 

In dem derzeit von Indien verwalteten Teil Kashmirs, werden jeden Tag von den indischen Akteuren Menschenrechtsverletzungen begangen, einschließlich Hinrichtungen ohne Gerichtsverfahren, Menschen verschwinden spurlos, tägliche Vergewaltigungen, Zerstörung von Eigentum bis hin zum Auffinden von Massengräbern.

 

Der neueste Aufstand im Kashmiri-Konflikt begann am 8. Juli 2016, als die indischen Sicherheitskräfte Burhan Muzzafar Wani töteten, Aktivist und Kommandant einer der größten indigenen Widerstandsgruppen.

 

Allein seit Juli 2016 sind mindestens 86 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 6.000 Menschen wurden verletzt. In dieser Zeit wurden mehr als 1,7 Millionen Projektile aus Schrotpistolen verschossen, mit denen mindestens 300 Menschen schwere Schussverletzungen erlitten und viele durch die hohe Projektil-Geschwindigkeit, ihr Augenlicht verloren. Zu den Menschenrechtsverletzungen gehören tausende von Verhaftungen und 24-Stunden-Ausgehverbote für die Bevölkerung - die längste Dauer betrug mehr als 80 Tage.

 

► Bilder: Ras Adauto / Übersetzung-Untertitel: Leona Hommeyer, Mathias Tretschog, Irfan Aftab

Vorstellung unserer Gäste:

  • Marjan Lucas (rechts), ist eine niederländische Friedensaktivistin, Forscherin und Politikberaterin für globale Konflikte und Expertin für Kaschmir. Sie war auch eine der Organisatoren der Kashmiri Frauenkonferenz in Brüssel vor wenigen Tagen.
  • Dr. Manzoor Nowshari (innen-rechts), ist ein Kashmiri Menschenrechtsaktivist und Reproduktionsbiologe. Er lebt seit fast drei Jahrzehnten in Deutschland und war vor kurzem - während der erzwungenen 24-Stunden-Ausgangssperre, in Kaschmir.
  • Ali Raza Syed (links), ist Vorsitzender der NGO Kaschmir Council EU, die seit 1982 ihren Sitz in Brüssel hat. Er ist Mitglied des Europäischen Parlaments und ist in anderen Institutionen, die für das Recht der Menschen in Kaschmir seit über 15 Jahren eintraten. 

Aktuelle Pressestimmen zum Kashmir-Konflikt

28.09.2016 - Al Jazzera

Dieses Mädchen - sie ist erst 11 Jahre alt, verlor ihr linkes Auge, nachdem sie von einem Pellet (Diabolo / Blei-Kugel) im indischen Teil von Kaschmir vom Militär angeschossen wurde. 


Medienprojekt Free Kashmir

22.09.2016 - Impressionen Vorbereitung TV-Produktion

Free Kashmir ist ein Gemeinschaftsprojekt von Free Kashmir e.V. und REMconnect-TV, dem RefugeeExileMediaNetwork. Die Produktion der Talkshow wurde im neugestarteten Projekt "Speak-out - Junge Geflüchtete machen Fernsehen", einer Koproduktion von JOLIBA - Interkulturelles Netzwerk in Berlin e.V. und Nijinski Arts Internacional e.V. ermöglicht. JOLIBA fördert seit 1997 das interkulturelle Zusammenleben und gegenseitiges Verständnis von Menschen, Nijinski Arts Internacional fördert seit 2001 den interkulturellen Dialog und Wissenstransfer, das Verständnis für Zuwander*innen und deren Integration in Deutschland.

 

Idee zur Sendung

Die Idee zu der Extra-Sendung über den Kashmir-Konflikt, entstand im Juli beim Dreh der Sendung über Fluchtursachen in Pakistan, welche am 12.07.2016 über REM connect TV auf Alex-Berlin-TV ausgestrahlt wurde. Seit Ausstrahlung der Sendung, hat sich die katastrophale Situation in Kashmir noch weiter verschlechtert. Parallel zu den Dreharbeiten von Free Kashmir, fand in Brüssel eine Konferenz bei der Europäischen Kommission statt, wo es um die Situation der Frauen in Kashmir ging. So konnten glücklicherweise noch kurzfristig kompetente Ansprechpartner und Friedensaktivisten als Gesprächspartner für die Sendung Free Kashmir in Berlin gewonnen werden, da unsere ursprünglichen Gesprächspartner am Flughafen aufgehalten und Khurram Pervaz bzw. Pervaz Imroz sogar verhaftet wurden. Sie sitzen heute in Gefängnissen, weil sie in Brüssel über Menschenrechtsverletzungen von indischem Militär in Kashmir Zeugnis abhalten wollten. Unsere Gedanken sind bei Ihnen!

 

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► Bilder: Ras Adauto

Free Kashmir - Organisations- und Produktionsteam von REM-TV 

Katharina von Joliba e.V., Katharina und Mathias von Nijinski Arts Internacional e.V. (Deutschland), Leo (USA), Samee und Irfan (Pakistan), Adauto (Brasilien), Thomas (Kenia), Moro (Gambia), Muhammed (Senegal/Gambia), Abdulrahman, Abdulmajid, SalahAldin, Hamoudi (Syrien), Jallow (Guinea Bissau), Beyenne und Malloune (Eritrea).


12.07.2016 - REM-connect-Talkshow auf Alex-Berlin-TV

Fluchtursachen - Pakistan und Kashmir 

In der Post-9/11-Ära suchen viele junge Pakistanis Asyl in Europa. Der sogenannte "Krieg gegen den Terror" heizt in erster Linie die soziale und wirtschaftliche Krise Pakistans an.

 

Dauer: 27:34  ||  Englisch mit deutscher Übersetzung

Moderation: Sofie de Smet

- Rifat Wani, Free Kashmir Org, Save the

  Children & UN

- Irfan Aftab, Journaliast

- Samee Ullah, My Right Is Your Right


Hintergrundbild: Twitter - Kashmir Global


Mit freundlicher Unterstützung!

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Medienanstalt Berlin-Brandenburg
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Senatsverwaltung für Wirtschafts, Technologie und Forschung

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